33 Ideen für passives Einkommen

19. Oktober 2015

49 Kommentare

Dies ist mein Beitrag zu meiner eigenen Blogparade: „Die besten Quellen für passives Einkommen„. Ich habe einmal versucht, möglichst viele verschiedene Ideen für passives Einkommen zusammenzutragen und hier ein wenig zu beschreiben. Sicherlich passt nicht jede Idee für jeden Charakter. Einige Ideen setzen darüber hinaus auch einen hohen Geldeinsatz oder anderweitiges Risiko voraus. Nichtsdestotrotz denke ich, dass für jeden die ein oder andere passende Idee mit dabei sein sollte, um zusätzliche passive Einkommensströme aufzubauen.

Beginnen möchte ich aber mit einer kleinen Definition des passiven Einkommens.

Was ist passives Einkommen

Es gibt viele verschiedene Definitionen von passivem Einkommen.

Doch lass uns das Pferd einmal von hinten aufzäumen und erst einmal mit dem „aktiven Einkommen“ beginnen. Was ist aktives Einkommen? Beim aktiven Einkommen besteht eine direkte Verbindung zwischen Geld und Zeit/Arbeitseinsatz. In vielen Jobs sind diese direkt miteinander verknüpft. Das bedeutet, dass du für jede Stunde/Monat den du deine Arbeitszeit zur Verfügung stellst einen vorher vereinbarten Geldbetrag ausgezahlt bekommst. Du tauschst also direkt deine Arbeitszeit gegen einen bestimmten Geldbetrag. Erfolgsabhängige Bonuszahlungen und andere variable Vergütungsbestandteile seien in diesem Beispiel einmal ausgeklammert.

Schauen wir uns jetzt das passive Einkommen an. Das passive Einkommen kann durch drei Punkte definiert werden:

  • Unabhängigkeit vom Arbeitseinsatz (Zeitaufwand)
  • Skalierbarkeit
  • Unsicherheit

Ein klassisches Beispiel ist ein Buchautor.

Es ist zuerst einmal irrelevant wie lange er zum Schreiben seines Buches braucht. Es kann nach 6 Monaten fertig sein oder erst nach 5 Jahren. Direkt abhängig ist die Höhe der Einnahmen davon nicht. Da die Einnahmen erst nach der Fertigstellung, bzw. Veröffentlichung des Buches fließen, ist auch hier kein Zusammenhang mehr zum Arbeitseinsatz herstellbar.

Der zweite Punkt ist die Skalierbarkeit. Je mehr Bücher verkauft werden, desto höher sind die Einnahmen. Sie hängen also zu einem gewissen Maß vom betriebenen Marketing ab. Je besser das Marketing ist, desto mehr Bücher werden verkauft. Wichtig: Auch hier heißt besser nicht unbedingt mehr Marketing. Eine Stunde in einer Talk-Show im Fernsehen kann je nach Sender (regional-deutschlandweit) eine andere Wirkung haben.

Als letzter Punkt sei zu nennen, dass passives Einkommen im Gegensatz zum aktiven Einkommen einen hohen Unsicherheitsfaktor hat. Je nachdem über welches Thema der Autor sein Buch schreibt, bleibt eine gewisse Unsicherheit, ob er den „Nerv“ seiner Zielgruppe überhaupt trifft. Der Autor tritt mit seiner Arbeit in Vorleistung ohne eine Sicherheit, dass er am Ende mit seinem Buch auch wirklich Geld verdienen wird.

Wie du an dem Beispiel siehst, bedeutet passives Einkommen auf keinen Fall, dass es leicht geht, schnell geht oder ohne Aufwand zu erreichen ist. In der Regel setzen passive Einnahmen einen hohen Arbeitseinsatz voraus.

Ich teile den Begriff des passiven Einkommens noch weiter auf in zwei verschiedene Arten. Das Portfolio-Einkommen und das äußere passive Einkommen (manchmal auch als Residualeinkommen bezeichnet). Der Unterschied liegt darin, dass im ersten Fall primär Geld eingesetzt wird, im zweiten Fall hingegen der Arbeitseinsatz im Vordergrund steht.

Passives Einkommen aus Investments

Das Portfolio-Einkommen, oder auch passive Einkommen aus Investments wird in erster Linie durch den Einsatz von Geld erreicht. Wer also auf diese Weise ein Einkommen erzielen möchte, muss zuvor einen bestimmten Geldbetrag verdient haben. Je nach „Anlagevehikel“ sind unterschiedliche Risiken mit einer Anlage verbunden. Eine Voraussetzung für das Portfolio-Einkommen ist demnach auch hier der Aufbau von Grundwissen in den gewählten Bereichen.

Im Folgenden findest du 13 Ideen um dein Geld anzulegen und ein passives Einkommen zu generieren:

1. Sparbuch – Jeder von uns kennt das klassische Sparbuch. Für die meisten war es wahrscheinlich die erste Form der Geldanlage überhaupt. Sicherlich ist das Sparbuch, abgesehen vom Sparstrumpf, die renditemäßig schlechteste Investition. Nichtsdestotrotz sind die jährlich gezahlten (Mini-) Zinsen eine Form des passiven Einkommens.

2. Tagesgeldkonto – Ähnlich wie das Sparbuch liefert auch das Tagesgeldkonto in den meisten Fällen nur noch eine sehr geringe Verzinsung. dennoch handelt es sich auch hierbei um eine Form des passiven Einkommens mit kurzfristiger Verfügbarkeit der Einlagen. In Zeiten des Zinstiefs hört man immer häufiger vom sog. „Zins-Hopping“, also dem regelmäßigen Wechsel des Anbieters mit den höchsten Zinsen. Wer also den Aufwand nicht scheut, kann durch einen regelmäßigen Vergleich die Rendite bei gleichbleibendem Risiko steigern.

3. Sparbrief-Leiter – Gleiches gilt für Festgeldkonten bzw. Sparbriefe. Auch hier werden regelmäßige Zinsen gezahlt. Als Alternative zu nur einem Festgeldkonto bietet sich der Aufbau einer Sparbrief-Leiter an. Über einen Zeitraum von beispielsweise fünf Jahren werden Sparbriefe oder Festgelder mit verschiedenen Laufzeiten (1 Jahr, 2 Jahre, usw.) angelegt. Der Vorteil liegt darin, dass jedes Jahr ein Angebot ausläuft. Du steigerst also zum einen die Flexibilität, kannst gleichzeitig von den höheren Zinsen für die längere Laufzeit profitieren und glättest quasi die Zinsfunktion. Einmal gestartet, kannst du mit jedem auslaufenden Sparbrief einen Neuen über die gesamte Laufzeit anlegen. Auch hier lohnt ein Anbieter-Vergleich vor der Anlage.

4. Anleihen – Auch die klassische Anleihe eignet sich super um regelmäßige Zinsen (Kupons) zu erhalten. Die Höhe der Zinszahlungen ist dabei abhängig von der Bonität des Schuldners. Kleine und wirtschaftlich schwache Unternehmen oder Staaten zahlen eine höhere Prämie. Mit steigender Rendite steigt aber auch das Ausfallrisiko.

5. REITs – So genannte Real Estate Investment Trusts sind eine Möglichkeit für Kleinanleger in Immobilien zu Investieren. Kurz erklärt verwalten REITs ein Immobilien-Portfolio und schütten einen großen Teil der daraus erzielten Erträge an die Anleger aus. Je nachdem welcher REIT gewählt wird, erfolgt eine Auszahlung der Dividende monatlich bis jährlich.

6. Dividenden – Erfolgreiche Unternehmen schütten einen Teil ihrer Gewinne in regelmäßigen Abständen an ihre Eigentümer aus. Sicherlich eignet sich nicht jedes Unternehmen um nur wegen der Dividende investiert zu sein. Dennoch gibt es einige Unternehmen die seit vielen Jahren regelmäßig ihre Dividendenzahlung gesteigert haben.

7. P2P-Kredite – Peer-to-Peer-Kredite, also Kredite unter Privatpersonen sind in den letzten Jahren immer populärer geworden. Durch das Aufkommen verschiedenster Vermittlungsplattformen wie z.B. Auxmoney* und die geringen Einstiegsbeträge, ist es heute für die Anleger und Kreditnehmer einfacher als je zuvor zueinander zu finden. Hier findest du weitere Informationen zur Geldanlage in P2P-Kredite.

8. Stille Beteiligungen – Eine stille Beteiligung ist die Beteiligung an einem Unternehmen, jedoch ohne Teilnahme an der Geschäftsführung. Der stille Teilhaber erhält für seine eingebrachte Beteiligung einen Teil des Unternehmensgewinns, trägt jedoch gleichzeitig auch einen Teil des Risikos mit. Stille Beteiligungen sind häufig im Mittelstand zu finden und eher für mittlere und größere Investitionsbeträge geeignet. Anders als bei börsennotierten Unternehmen werden die Anteile nicht öffentlich gehandelt.

9. Automaten, Waschanlagen o.ä. – Der Aufbau von Automaten, Waschanlagen oder ähnlichen Einrichtungen ist eine besondere Form des passiven Einkommens. Im Fokus steht immer noch die Geldinvestition, der Aufwand zur Unterhaltung der Anlagen darf aber keinesfalls unterschätzt werden. Auch diese Möglichkeit eignet sich vor allem für mittlere und große Investitionsbeträge. Bei dieser Idee geht es viel mehr um das dahinterstehende Prinzip. Der Automat oder die Waschanlage stehen nur stellvertretend für diese Art des Gesamtkonzepts.

10. vermietete Immobilien – Das Kaufen und vermieten von Wohnungen und Mehrfamilienhäusern ist ebenfalls dem passiven Einkommen zuzuordnen. Im Fokus liegt hier wieder die Unabhängigkeit vom Zeiteinsatz. Anders als REITs sind Immobilieninvestitionen jedoch keinesfalls ohne Aufwand zu tätigen. Beim Kauf von „echten“ Immobilien gibt es eine Vielzahl von Faktoren die langfristig über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.

11. Vermietung von Equipment – Egal ob Heckenscheren, Autos oder Anhänger. Vermiete etwas was der Mensch u.U. nur selten benötigt, im Gegensatz aber eine hohe Investition erfordert. Ein schönes Beispiel hierfür ist das Wohnmobil. In der Regel können Privatpersonen das Wohnmobil nur wenige Wochen im Jahr nutzen. Den Rest der Zeit würde die teure Anschaffung nur herumstehen. Für viele Privatpersonen lohnt es sich daher für die Ferien ein Wohnmobil zu mieten.

12. Vermietung von Raum – Du hast bei dir ein Zimmer übrig? Warum nicht einfach an Tages- oder Messegäste vermieten. Über Portale wie airbnb kannst du deinen freien Raum vermieten. Eine andere Möglichkeit ist das Vermieten von Garagen, Scheunen oder anderen Unterstellmöglichkeiten für Autos, Möbel etc.

13. Cashback-Programme – Cashback-Anbieter sind besonders für Online-Einkäufe ein tolle Sache. Über Portale wie zum Beispiel iGraal* erhältst du bei ausgewählten Anbietern direkte Rabatte oder eben in Form von Cashbacks dein Geld wieder zurück. Wenn ich mir sowieso vorgenommen habe in einem Online-Shop etwas zu kaufen dann prüfe ich immer, ob ich nicht einen Rabatt, Gutschein oder Cashback auf das entsprechende Angebot bekomme.

Äußeres passives Einkommen

Das äußere passive Einkommen kann, wie oben schon angedeutet, ausschließlich durch persönlichen Arbeitseinsatz generiert werden. Das Internet hat uns in den letzten Jahren eine ganze Fülle an neuen Ideen dazu geliefert. Durch die Einfachheit und die geringen damit verbundenen Kosten, ist ein äußeres passives Einkommen heute leichter zu generieren als je zuvor.

Im Folgenden findest du 20 Ideen um ein passives Einkommen durch deine Arbeit zu generieren:

14. Buch/E-Book schreiben – Das Buch bezeichne ich immer als den Klassiker. Durch die aufkommende Flut an E-Book-Readern und Tablets wird in diesem Segment noch einmal ein komplett neuer Markt eröffnet. Der Anteil der E-Books gegenüber dem traditionellen Buch steigt immer weiter. Jeder kann heute ein Buch schreiben und z.B. auf Amazon veröffentlichen. Zum einen ist natürlich der Wettbewerb hoch, die Qualität im Mittel aber auch sehr niedrig. Qualitativ hochwertige E-Books sind in meinen Augen immer noch eine gute Möglichkeit.

15. Erstelle Nischenseiten – Nischenseiten sind spezielle kleine Webseiten auf denen Werbung geschaltet wird. Die Idee dahinter ist es, sich in einer Nische einen Platz zu erarbeiten, die eigene Seite in den Suchmaschinen weit nach vorne zu bringen und dann durch Werbung ein Einkommen zu generieren. Klingt sicherlich leichter als es am Ende ist. Nischenseiten sind aber auf jeden Fall eine Möglichkeit von zu Hause aus zu arbeiten und Geld zu verdienen. Mit dem Nischenseiten-Aufbau-E-Book* von Peer Wandiger erhältst du eine Schritt-für-Schritt Anleitung zum Aufbau deiner eigenen Nischenseite.

16. Affiliate-Marketing – Affiliate-Marketing wird auch als Empfehlungs-Marketing bezeichnet. Das bedeutet, dass du für jedes empfohlene Produkt/Dienstleistung eine Provision erhältst. Affiliate-Marketing wird auch häufig auf Nischenseiten eingesetzt um eine Provision für die beworbenen Produkte zu erhalten.

17. Mache Stock-Fotos – Du fotografierst gerne? Warum dann nicht die Lizenzen an den Fotos verkaufen? Hierfür gibt es spezielle Anbieter bei denen du deine eigenen Fotos hochladen kannst. Mit jedem Kauf, z.B. durch Webseitenbetreiber o.ä., verdienst du einen kleinen Betrag an deinem Foto. Je größer deine eigene Galerie ist, desto mehr verdienst du natürlich langfristig.

18. Komponiere Musik – Große Stars wie Michael Jackson oder ABBA werden immer noch regelmäßig gespielt obwohl sie schon längst tot sind oder sich aufgelöst haben. Trotzdem wird mit jedem Lied weiterhin Geld verdient. Die beiden gewählten Beispiele sind Weltstars, trotzdem gibt es auch einen Markt für kleine Musik-Sequenzen, zum Beispiel für Videos oder Podcasts.

19. Software programmieren – Eine einmal programmierte Software kann über lange Zeiträume verkauft werden und bringt damit ein regelmäßiges Einkommen. Je nach Bezahlungsmodell ist auch eine Lizenzierung für bestimmte Zeiträume möglich. Sicherlich braucht eine Software eine gewisse Pflege für Updates oder Fehlerbehebungen. Trotzdem bieten sie eine sehr frei skalierbare Einnahmequelle.

20. Erstelle einen Online-Kurs – Du hast ein Thema das dich begeistert und in dem du gut bist? Andere würden dich auf diesem Gebiet als Experten bezeichnen? Dann erfüllst du zwei Grundvoraussetzungen um deinen eigenen Online-Kurs zu erstellen. Einmal erstellt kannst du ihn immer wieder verkaufen. In welcher Form du den Kurs erstellst ist dir selbst überlassen.

21. Apps erstellen – Heute ist es nicht mehr einfach mit einer eben mal zusammengeschusterten App eine Menge Geld zu verdienen. Trotzdem lässt sich mit der richtigen Idee und einer entsprechenden Nische auch heute noch eine Menge machen. Entweder programmierst du deine App selbst oder lässt sie programmieren.

22. Youtube – Mit Videos auf Youtube lässt sich eine Menge Geld verdienen. Durch direkte Werbeeinblendungen in den Videos verdienen sowohl Google, als auch der Ersteller des Videos. Der Nachteil, es lohnt sich nur für bekanntere Kanäle. Einige Tausend Videoaufrufe sind hier nur wenig erfolgsversprechend. Die wirklich erfolgreichen YouTuber verdienen übrigens einen Großteil indirekt durch Werbung für Hersteller deren Produkte sie nutzen oder vorstellen. Peer liefert in seinem Blog ein paar Beispiele für die Einnahmen von YouTubern.

23. Patente/Erfindungen – Die Vermarktung von Nutzungsrechten an eigenen Erfindungen stellt ebenfalls eine Idee für passives Einkommen dar. Der Prozess der Patentierung und das Finden geeigneter Ideen sind aber recht schwierig.

24. Franchise-Unternehmen – Nicht der Franchisenehmer, dafür aber der Franchisegeber hat eine gewisse Form des passiven Einkommens. Natürlich gehört eine Menge Organisation usw. dazu. Je nach Ausgestaltung der Lizenzierung verdient er jedoch bloß an der Nutzung der Marke und der Geschäftsidee selbst.

25. Drop-Shipping – Diese Form des passiven Einkommens wurde bekannt gemacht durch das Buch von Tim Ferriss: Die 4 Stunden Woche*. Die Idee dahinter ist es, einen Internet-Shop einzurichten und ihn so weit zu automatisieren, dass die gesamte Bestellabwicklung von der Rechnung, über die Bezahlung bis hin zum Versand der Ware durch Dritte oder als Automatisierung ausgeführt wird.

26. Review-Seite – Ähnlich dem Affiliate-Marketing oder der Nischenseite lassen sich Review-Seiten einrichten. Hier können Produkte vorgestellt, getestet und verglichen werden. Beim Kauf eines Kunden über diese Seite verdienst du eine gewisse Provision. Der Wettbewerb ist in diesem Bereich jedoch mittlerweile sehr hoch und es ist schwer noch passende Nischen zu finden.

27. Designe T-Shirts – Such dir ein Thema und entwerfe T-Shirts, Tassen oder alles was dir dazu gerade einfällt. Diese kannst du sowohl online, als auch offline bei Veranstaltungen verkaufen. Aber Achtung, die Nutzung geschützter Bilder o.ä. kann teuer werden.

28. Betreibe ein Forum – Foren haben einen riesigen Vorteil. Der Inhalt wird durch die Nutzer geschaffen. Es ist jedoch nicht einfach ein florierendes Forum aufzubauen, in den Suchmaschinen nach vorne zu bringen und richtig zu vermarkten. Ich habe jedoch einen Bekannten der in einer bestimmten Nische das größte Forum Deutschlands betreibt. Mit nur einem (!) Banner im Kopf der Seite verdient er mehrere Tausend Euro im Monat.

29. Bereite öffentlich zugängliche Informationen auf und verkaufe sie – Nicht falsch verstehen, du sollst auf keinen Fall irgendwas abschreiben und selbst verkaufen. Es geht darum anderen die Arbeit zu erleichtern. Ein Beispiel verdeutlicht es wohl am meisten. Suche für einen bestimmten Studiengang die Zugangsvoraussetzungen aller Universitäten Europas heraus, bereite sie auf und verkaufe sie. Diese Nische gibt es bestimmt schon, ich denke aber, dass die dahinterstehende Idee klar wird.

30. Starte eine „Stock-“ Seite – Bei dieser Variante sitzt du auf der anderen Seite. Du schießt quasi nicht mehr die Fotos sondern stellst die Plattform bereit, verkaufst sie und verdienst eine Provision an jedem verkauften Bild. Dieses Modell muss sich nicht nur auf Fotos beziehen. „Stock“ bedeutet so viel wie „auf Lager“. Es gibt sicher jede Menge weiterer Produkte die über ein solches System verkauft werden können.

31. Gründe einen Fake-Shop – Baue einen Online-Shop auf, jedoch ohne selbst Produkte zu verkaufen. Du trittst in dieser Variante lediglich als Vermittler auf indem du Produkte „verkaufst“ für die du als Partner Provision kriegst.

32. Automatisiere dein Online-Business – Baue dir ein Online-Business auf welches hoch automatisiert ist. Dies kann beispielsweise ein Blog mit Forum und Shop sein. Kaufe die Texte ein, lass das Social-Media-Marketing durch Dritte erledigen und verwalte nur noch. Der Aufbau eines solchen Systems ist natürlich leichter gesagt als getan. Mit dem affenbuch* von Vladi erhältst du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du dir dein eigenes Blog-Business aufbauen kannst.

33. Netzwerk-Marketing – Last but not least Netzwerk-Marketing. Das Netzwerk-Marketing ist eine Form des Direktvertriebs bei der Kunden selbst wieder zu Verkäufern werden. An jedem Kunden/Verkäufer verdienst du eine kleine Provision. Je größer also dein Kundenstamm ist, desto mehr verdienst du ohne selbst zu verkaufen. Aber Vorsicht: Im Bereich Netzwerk-Marketing gibt es eine ganze Menge schwarzer Schafe die mit falschen Versprechungen werben oder eigentlich nichts anderes als Schneeball-Systeme sind bei denen der letzte die Zeche zahlt.

Der Vorteil von passivem (Residual-) Einkommen

Die für mich beste Form des passiven Einkommens ist zweifelsohne das äußere passive Einkommen. Warum? Durch den eigenen Arbeitseinsatz lassen sich (im Idealfall) lebenslange Einkommensströme großer Höhe generieren. Der dabei geschaffene Wert ist im Vergleich zum Portfolio-Einkommen riesig. Ich habe an dieser Stelle schon einmal einen längeren Beitrag zu genau diesem Thema geschrieben.

Ein Beispiel:

Wir habe irgendein Produkt entwickelt wodurch es uns möglich ist, jeden Monat ein passives Einkommen in Höhe von 100 Euro zu erhalten. Dies entspricht 1.200 Euro im Jahr.

Würden wir nun ausschließlich auf Portfolio-Einkommen, z.B. durch Dividenden setzen, dann müssten wir bei einer Dividendenrendite von 5% einen Anlagebetrag von 24.000 Euro vorhalten.

Kurz gesagt: Durch die Entwicklung unseres Produktes haben wir einen Vermögenswert von 24.000 Euro geschaffen.

Sicherlich ist diese Darstellung ein wenig vereinfacht, es geht aber viel mehr darum, die dahinterstehende Idee zu verstehen.

 

Abschließende Leserfragen: Auf welches passive Einkommen setzt du? Wie hoch ist dein passives Einkommen?

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Teddy sagt:

Eine nette Übersicht über Möglichkeiten. Für mich persönlich war zwar nicht viel neues dabei, aber für Einsteiger sicher eine große Entscheidungshilfe. Das mit dem Fake -Shop klingt interessant.

Toller Bericht! Hier gibt es echt gute Einblicke in sehr viele Möglichkeiten. Auch ich habe festgestellt das es für jeden das richtige Einkommen gibt, nur muss man dazu einiges ausprobieren und hier habe ich auch wieder mal wertvolle und interessante Einblicke gefunden. Danke Bin schon gespannt auf weitere Infos!!

Daniel sagt:

Super Artikel.

Ich würde noch den Kauf von bereits etablierten Webseiten dazu zählen. Ich habe unzählige Webseiten bei Flippa com in den letzten 2 Jahren erworben und mir somit ein tolles monatliches Einkommen „eingekauft“… Man muss dazu sagen dass nicht jede Seite ein Glücksgriff war, aber nach ein paar Käufen bekommt ein gutes Gefühl dafür, welche Seiten Potential haben.

Würde noch gut in Deinen Artikel passen 🙂

Viele Grüsse
Daniel

[…] Duden Wer möchte nicht gerne ein Geldzufluss erhalten, ohne von sich aus aktiv zu sein? Lassen wir einmal Schenkungen, Erbschaften und Lotto-Gewinne außen vor, bin ich der Meinung das es unter der Definition von „passiv“ aus dem Duden nicht möglich ist. Wer in seinem Leben nicht irgendwann anfängt aktiv zu werden bzw. die Initiative zu ergreifen und tatkräftig sein Ziel verfolgt, wird es auch nicht schaffen ein passives Einkommen zu generieren. Vor PASSIV kommt definitiv AKTIV ! Möglichkeiten um aktiv „passives Einkommen“ zu generieren sind entweder Geld investieren am Kapitalmarkt, oder der Verkauf von Produkten bzw. Dienstleistungen. Mit „passiv“ hat dies zunächst nichts zu tun, denn das Geld welches man z.B. am Kapitalmarkt investieren möchte, muss erstmal erarbeitet werden. Produkte bzw. Dienstleistungen müssen ebenfalls mit Geld oder Arbeitszeit vorgestreckt werden. Krawattenlos.de wird zukünftig einige Möglichkeiten aufgreifen und näher im Detail eingehen bzw. euch über die eigenen Erfahrungen berichten. Eine tolle Übersicht über Ideen für passives Einkommen habe ich bereits auf diesem Blogbeitrag gefunden. 33 Ideen für passives Einkommen […]

Jenny sagt:

Es gibt im Internet echt viele Möglichkeiten, passives Einkommen zu generieren, nur leider scheinen dies die wenigsten Menschen auch zu nutzen. Ich selbst setze beim passiven Einkommen vor allem auf Dividenden (Aktien) und bin auch in P2P investiert. Damit ein passives Einkommen durch Dividenden sich so richtig lohnt, braucht man natürlich erst einmal eine größere Summe zum Investieren. Dies braucht Zeit und man muss sich mit dem Thema schon ein bisschen beschäftigen. Wenn man aber einen langen Atem hat, lohnen sich Aktien und Investments in P2P Kredite mit Sicherheit.

Jan sagt:

Hallo Jenny,

genau so sieht es aus. Langer Atem ist extrem wichtig!

VG

Horry sagt:

Der Grundgedanke stimmt! Die Einleitung ist gut zusammengefasst, wie man auch in anderer Literatur lesen kann. Aber bei deinen Empfehlungen über Einkommensquellen steige ich als Ü40 aus. Jeder der sich z.B. ein bisschen mit Patenten auskennt kann über diesen Punkt einfach nur kopfschütteln. Patente KOSTEN viel Geld und lohnen nur im Big Business. Selbst eine sehr gute Idee lässt sich noch lange nicht in Gled verwandeln.
Dass viele versuchen, mit Foren o.Ä. Geld zu verdienen, sieht man leider an steigender Anzahl von oberflächlichen Webseiten. Man merkt leider auch an deiner Seite, dass hier selbst mit wenig tiefgründigem Inhalt an passivem Einkommen gearbeitet wird…

Jan sagt:

Hallo Horry,

vielen Dank für deine Einschätzung. Welche Inhalte wünschst du dir? An welchen Stellen soll ich weiter in die Tiefe gehen?

VG

Horry sagt:

Hallo Jan,
Über einen Seiteneistieg las ich zuerst nur diese Seiten zu „33 Ideen für passives Einkommen“. Hier finde ich den Großteil an den Haaren herbeigezogen bzw. mit hoher Wahrscheinlichkeit ineffektiv, um damit Einkommen zu generieren (z.B. eBooks schreiben usw.). Das soll aber nicht als generelle Kritik an deiner Website gelten. Deine Sichtweise zu Vermögensaufbau (über ETF, Aktien etc.) stimmen völlig mit meiner eigenen überein! Du beschreibst die Grundlagen hierfür sehr verständlich und ich habe Respekt, dass Du Dir das Wissen scheinbar schon in jungen Jahren angeeignet.

Jan sagt:

Danke dir. Ich habe den riesigen Vorteil, dass mir das Ganze Spaß macht und ich mich schon seit 10+ Jahren damit beschäftige. Wenn man interessiert ist, merkt man gar nicht, wie schnell man sich Wissen aneignet. Die Möglichkeiten des passiven Einkommens sehe ich nicht ganz so kritisch. Ich gebe dir aber Recht, dass man nicht mal eben so nebenbei ein großes passives Einkommen generieren kann. Es Bedarf viel Arbeit und langfristig eben auch einen Mehrwert.

VG

Julia sagt:

Hallo,
sehr geiler, übersichtlicher Bericht. Wer bei diesen genial, vielen
Möglichkeiten und Ideen immer noch sagt: „kann ich aber nicht“, DER WILL EINFACH NICHT !!:D Erlebe ich leider noch zu oft diese Aussagen. Viele Leute nörgel ständig rum und sind einfach unzufrieden, aber wenn man Ihnen Möglichkeiten aufzeigt sich unabhängig zu machen und passiv Geld zu verdienen, dann hört man nur: kann nicht, ja aber das geht nicht weil….!
Leute ich kann euch diese Möglichkeiten die oben aufgezählt wurden auch nur empfehlen. Da ist garantiert für viele was dabei.
Viele Grüße, Julia

David sagt:

Ich habe vor einiger Zeit mit #15 und #16 angefangen mir mein passives Einkommen zu generieren und kann mich echt nicht über das nette Nebeneinkommen, welches man sich dadurch aufbaut, beklagen. Natürlich wird man nicht über Nacht reich, aber mit etwas Geduld und vor allem wenn man sich strikt an ein funktionierendes System erhält, lassen sich schon relativ schnell die Ergebnisse sehen, die dann munter wachsen.

PS: Danke für den 7-tägigen E-Mailkurs – man lernt bekanntlich nie aus!

Super Zusammenfassung die du da gemacht hast, rund ein drittel dieser passiven Einkommen nutze ich auch selbst… das Sparbuch zähle ich aber nicht zum passiven Einkommen aber gut xD momentan ist ja auch Amazon „FBA“ in Mode auch ein halb passives Einkommen.

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